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Über

Hi, Ich möchte gerne über mein Schwindel"trauma" schreiben. Mir alles mal von der Seele schreiben. 😊 Vielleicht geht es dem einem oder anderem ja ähnlich. Viel Spaß beim lesen! Lieben Gruß

Alter: 7
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
Hatte ich noch nicht soviele sorgen.

Wenn ich mal groß bin...:
Bin ich schon 😜

In der Woche...:
Kümmere ich mich zurzeit um meine kleinste Maus

Ich wünsche mir...:
Gesundheit für meine Familie und mich

Ich glaube...:
an die Liebe

Ich liebe...:
meine Familie

Man erkennt mich an...:
meinem lächeln

Ich grüße...:
Euch



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Ein Weg daraus?

Ach Mensch, im Moment geht es mir echt beschissen. Mein Schwindel ist im Moment so doll...dass ich wirklich viel Angst habe. Ich kann ja wirklich schlecht alleine sein - mich quält alleine der Gedanke daran. Aber im Moment bin ich nicht alleine. Mein Mann liegt krank flach und ist somit mal tagsüber zuhause. Und trotzdem ist der Schwindel da. Ich versuche mich so gut es geht abzulenken in dem ich mich in die Hausarbeit Stürze bzw mich ununterbrochen um meine Mäuse kümmere...(ich muss kurz dazu sagen...dass ich ein schlafdefizit habe - da meine kleine zurzeit alle 2 Stunden zum trinken kommt (Stille noch)). Aber es muss doch einen Weg daraus geben?!Weglaufen hilft ja nicht!!

5.2.16 21:35, kommentieren

Mein Mann der Retter

Sorry, wollte ja eigentlich gestern weiter schreiben, aber ich war zu kaputt. War gestern ein etwas anstrengender Tag - ganz zu schweigen von dem nervigen Schwindel...der war gestern heftig. konnte nicht mal in Ruhe duschen ohne dabei an Schwindel zu denken! Aber nun zu meinem eigentlichen Thema heute! Mit 16 lernte ich also meinen Mann Schnuff kennen. Wir waren damals schon zwei wilde Lustigerweise lernten wir uns über unseren gemeinsamen Freund kennen. Ich kannte ihn aus der Gemeinde. Schnuff kannte ihn durch seinen Bruder. Meine Mutter hasste (ja kann man schon so sagen) Schnuff, denn er war ja nun kein Christ. Das lies sie ihn leider auch immer wieder spüren und sie versuchte immer wieder ihn mir auszureden. Aber sie wusste auch, wenn sie ihn mir verbietet, verliert sie mich eventuell ganz...also duldete sie ihn irgendwie. Ich durfte ihn zwar kaum mitbringen, aber ich durfte zu ihm. In der Gemeinde wurde fleißig dafür gebetet, dass ich Schnuff verlasse. Aber durch Schnuff lernte ich eine neue Welt kennen. Das interessanteste und schwerste war das "alleine" denken. Und zwar meine ich, dass nachdenken und eigene Meinung bilden. Denn es war ja untersagt, Dinge zu hinterfragen! Ich lernte die "weltliche" Musik kennen - was mich ebenfalls Jahre gekostet hat, diese ohne schlechtes Gewissen zu hören, denn in der Gemeinde hieß es immer, diese sei vom teufel und somit ja Sünde. Was ich nicht kennenlernen musste, war das schminken und hübsch machen, denn darauf legte meine mom auch wert. Da war sie Gott sei dank, nicht so eine schabracke wie die meisten in der Gemeinde Ohhhh und nicht zu vergessen - der Sex vor der Ehe 😳 Ein absolutes Tabuthema - nicht vorzustellen!!! Wer das tat, der begann die schlimmste Sünde! Aber um ganz offen zu sein...da war ich auch einfach zu neugierig und konnte dem schlechten Gewissen meiner mom und Gott gegenüber nicht nachgeben. Ich lernte also die "normale" Welt kennen mit Filmen, Musik, Party usw. Und mein Mann zeigte mir, wie ich Dinge von anderen Seiten beleuchten konnte. Und mal unter uns...ich kann bis heute nicht verstehen, wie er es damals mit meinem Glauben und den ihm entgegengebrachten Hass bei mir ertragen konnte. Ich liebe ihn dafür und bin so dankbar, dass er mich daraus geholt hat.Es kam natürlich viel Stress mit meiner mom und mir. Immer wieder sind wir im Streit auseinander. Aber es wurde mit der Zeit besser. Sie wurde selbst lockerer und einsichtiger. Schnuff durfte immer öfter zu uns (auch wenn er NIE bei uns schlafen durfte).Mittlerweile geht meine mom selbst nicht mehr in die Gemeinde. aber sie glaubt selbstverständlich noch an Gott. Was ich allerdings auch noch tue. Aber auf eine milde und nicht religiöse Weise. Vielleicht greife ich das Thema auch noch mal irgendwann auf. Gibt darüber immer mal was zu schreiben.Für heute erst mal gute Nacht!

28.1.16 21:50, kommentieren